Theater Konstanz in der Welt / Theater Konstanz in the world



English Version below

WAS WIR TUN UND WARUM WIR ES TUN!

Seit 2008 unter der Intendanz von Prof. Dr. Dr. Christoph Nix arbeitet das Theater Konstanz konsequent auf internationaler Ebene. Es operiert damit an einem Schnittpunkt von Kunst, Interkultur, Entwicklungszusammenarbeit und auswärtiger Kulturpolitik. Gleichzeitig verbindet es einen kommunalen Kunst- und Kulturauftrag mit einem interkontinentalen Horizont.
Die Erfahrungen, die das Theater Konstanz in diesen Jahren gemacht hat, sind vielschichtig und nachhaltig. Durch das Medium des Theaters können Diskurse zwischen verschiedene Kulturen, das Verständnis für andere Strukturen und Denkweisen fördern. Internationale Kulturprojekte sind einmalige Möglichkeiten, Dialoge zwischen Menschen zu stiften, die beide Seiten befruchten.
Darüber hinaus sind Theater in allen Ländern und Kontinenten bedeutende Bestandteile zivilgesellschaftlicher Strukturen und Orte für eine aktive Bürgergesellschaft. Insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklungszusammenarbeit werden erst durch eine aktive Bürgergesellschaft, die durch Kunst langfristig erheblich gestärkt werden kann, Demokratisierungsprozesse, aber auch Ziele wie Korruptionsbekämpfung, Bildungs- und Gesundheitsthemen sowie die Überwindung von Stereotypen und sprachlicher Barrieren erfolgreich.
Das Theater Konstanz ist auf fast allen Kontinenten der Welt aktiv und hat bei all seinen Projekten überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Einen Schwerpunkt setzt das Theater Konstanz in der Zusammenarbeit mit Theatergruppen aus Togo, Malawi und Burundi in Subsahara Afrika. Ebenso wie im Kontext internationaler Organisationen - von Regierungsorganisationen bis hin zu privaten NGOs - ist die Erfahrung des Theater Konstanz auf internationaler Ebene sehr geschätzt und gefragt. So wurde das Theater Konstanz 2013 zum Ländergespräch Togo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingeladen und nahm 2014 an der Burundi Akteurskonferenz zum Thema „Dezentralisierung und Partnerschaften" teil. Gute Kontakte bestehen zum Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, welches viele internationale Projekte mit Mitteln unterstützt.

Why we do what we do!

Ever since Prof. Dr. Dr. Christoph Nix took over responsibility for the Konstanz Theatre in 2008, international cooperation has been an important issue.We thus operate at the intersection between art, international cultural relations, developmental cooperation and foreign cultural policy. At the same time, we combine a local artistic and cultural commitment with an intercontinental horizon.Our experiences during all those years have been diverse and profound: Through the medium of drama the discourse between cultures und mutual understanding of different ways to see and interpret the world can be much improved indeed.

International cultural projects offer unique possibilities to start a dialogue which enriches both sides. Furthermore, theatre all over the world is an important element in building structures and providing spaces for an active civil society. Particularly in the the context of international development policies, art can sustainably strengthen active public engagement and thus encourage democratic processes, showcase matters of education and public health, fight corruption and contribute to overcome stereotypes and cultural and linguistic barriers.

Theatre Konstanz plays an active part on nearly every continent and and almost all ist projects were very successful indeed. One of its central focus is the cooperation with theatre groups from Togo, Malawi and Burundi. Likewise, with regard to international organisations - from government institutions to private NGOs - the longstanding experience of Theatre Konstanz in the field of international cooperation is highly valued and sought after. Thus, in 2013 Theatre Konstanz was invited to participate in the Togo- Dialogue, organised by the German Federal Ministry of Economic Cooperation and Development, and to the 2014 conference on Burundi's "Decentralisation and Partnership". We are glad to maintain a sound relationship with the German Foreign Ministry, which supports many of our international projects materially.