Martin Stefke



Chefdramaturg

Martin Stefke, 1965 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Geschichte an der Technischen Universität Berlin. Er arbeitete in Kunst- und Theaterprojekten der Freien Szene Berlin und war zehn Jahre als freier Kulturjournalist, vor allem für die Märkische Allgemeine Zeitung und die Zeitschrift Kunst und Kultur, tätig.
Zu seinen Publikationen zählen „Und jedermann erwartet sich ein Fest. Die 10 GlückAufFeste der NEUEN BÜHNE Senftenberg" (2013),„Museen in Brandenburg" (2009), „Hier und Dort - Gedichte" (1998), das Hörstück „Wünsche" (1998) sowie das Hörspiel „Flohzirkus" (1988). 2010 arbeitete Stefke erstmals als Dramaturg an der Neuen Bühne Senftenberg. Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 ging er im Team des Intendanten Sewan Latchinian ans Volkstheater Rostock, wo er bis zur unrechtmäßigen Entlassung Latchinians im Juni 2016 Leitender Schauspieldramaturg und bis Sommer 2017 Schauspieldramaturg war. In dieser Zeit betreute er zahlreiche Stücke, darunter Uraufführungen wie „Ingrid Babendererde" (Holger Teschke nach Uwe Johnson, Regie: Sewan Latchinian), „Minnetronics" (Buch und Regie: Amina Gusner), „Glückskind" (nach Steven Uhly, Regie: Nicole Oder), „Beluga schweigt" (Text und Regie: Yvonne Groneberg). Für die Aufführung von Jürgen Eicks „Feuerherz" (nach Goethe und Plenzdorf, Regie: Nicole Oder) initiierte er die Zusammenarbeit mit der Punk-Band Feine Sahne Fischfilet. 2015 inszenierte Stefke „Matrosen, Mädchen, Ringelnatz - ein musikalisches Heringsleuchten", einen Abend über den Dichter Joachim Ringelnatz, und 2016 die Uraufführung von Frank Schlößers „Alter Strom". 2017 erarbeitete er mit der Schauspielerin Friederike Drews und dem Kameramann Peter Bräunig für das Kunstmuseum Unser Lieben Frauen in Magdeburg die Multimedia-Installation „Nam In Loco Hoc" über das Leben des Heiligen Norbert von Xanten. 2018/19 war er Dramaturg und Produktionsleiter des Komödienfestivals „Schöller-Festspiele" im brandenburgischen Kampehl.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist Martin Stefke als Chefdramaturg am Theater Konstanz engagiert.


In dieser Spielzeit zu sehen in:



© Ilja Mess