Andrej Woron



Regisseur

A. Woron wurde in Polen geboren und studierte in Warschau Malerei. Er arbeitete als Dozent an der Warschauer Akademie der Bildenden Künste und entwarf Bühnenbilder für verschiedene Theater in Polen. 1982 übersiedelte er nach Berlin, wo er an der Hochschule der Künste Malerei und Zeichnung unterrichtete. 1990 führte er erstmals Regie bei »Die Zimtläden« von Bruno Schulz. Dies war zugleich die Gründung des Teatr Kreatur, an dem Woron weitere aufsehenerregende Produktionen schuf. 1992 wurde das Teatr Kreatur zum Berliner Theatertreffen eingeladen und Woron von der Zeitschrift Theater heute zum Regisseur des Jahres gewählt. 1994 erhielt er den Friedrich-Luft-Preis, 1996 den Kritikerpreis der Berliner Zeitung. 1998 inszenierte er in Bremen mit Verdis Otello erstmals eine Oper. Es folgten u. a. Arbeiten am Bremer Schauspielhaus, in jüngster Zeit am Stadttheater Bielefeld (Goethes Urfaust, Die Perser von Frederic Rzewski, die Kafka-Oper Amerika von Roman Haubenstock-Ramatis) und für das Berliner Ensemble (Purgatorium von George Tabori). Am Nationaltheater wurde in der Spielzeit 2011/2012 seine Zauberflöte-Inszenierung von 1999 wieder aufgeführt. In der Spielzeit 2010/2011 inszenierte Andrej Woron »Woyzeck« in der Spiegelhalle des Theater Konstanz,  in der Spielzeit 2011/2012 »Herz der Finsternis«. In der Spielzeit 2012/2013 brachte er »Das brennende Dorf« auf die Konstanzer Bühne.

 


War in den vergangen Spielzeiten zu sehen in:

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    HERZ DER FINSTERNIS

    nach Joseph Conrad in einer Dramatisierung von Thomas Spieckermann
    Andrej Woron

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    Das brennende Dorf

    Rainer Werner Fassbinder nach Lope de Vega
    Andrej Woron

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    Die besseren Wälder

    Martin Baltscheit
    Andrej Woron

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    Amerika

    nach dem Roman von Franz Kafka in einer Fassung von Thomas Spieckermann
    Andrej Woron

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    Orpheus in der Unterwelt

    Jacques Offenbach | Eine ziemlich freie Bearbeitung des Librettos von Thomas Pigor | Musikalische Bearbeitung von Christoph Israel
    Andrej Woron

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    Endspiel

    Samuel Beckett | Übersetzung von Elmar Tophoven
    Andrej Woron



© Ilja Mess