Wolfram Mehring



Regisseur

Wolfram Mehring wurde 1930 in Münster geboren. Nach dem Abitur und einer Schauspielausbildung begann er ein Studium der Philosophie und Germanistik in Münster, ging aber 1954 nach Paris und setzte sein Studium an der Sorbonne fort.

Mit den Gründungen des ‚Théâtre de la Mandragore‘ und des ‚Centre International de Recherches Scéniques‘ ruft Wolfram Mehring in Paris eine künstlerische Bewegung ins Leben, die eine eigenständige Konzeption des transkulturellen Theaters, ausgehend vom Ausdruck des Körpers und der Stimme verfolgt. In den sechziger Jahren entwickelt er sein Programm des ‚totalen Schauspielers‘, das schnell Schule macht: Schauspieler, Regisseure und Autoren aus Ländern Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas schließen sich ihm an.

In Paris hat Mehring u.a. im Théâtre de Lutèce, im Théâtre Moderne, im Théâtre d'Aujourd'hui, im Théâtre de la Gaité Montparnasse, im Théâtre National du Palais de Chaillot und insbesondere im Théâtre du Vieux Colombier inszeniert, dessen künstlerischer Leiter er über mehrere Jahre hinweg war.

Parallel zur Arbeit mit der eigenen Truppe hat er in vielen europäischen Ländern, aber auch im fernen Osten und Vorderen Orient, in Afrika und Amerika seine Inszenierungen gezeigt und als Regisseur gearbeitet. In Deutschland ist er durch seine Inszenierungen in Frankfurt, Kassel, Düsseldorf, Wiesbaden, Nürnberg, Darmstadt, Mannheim, Freiburg, Dortmund, München, Konstanz, Münster und Hamburg bekannt.

Seit der Spielzeit 2009/2010 verbindet ihn eine fruchtbare Arbeitsbeziehung mit dem Theater Konstanz.  Er inszenierte hier u.a. »Das Missverständnis« von Albert Camus, »Dantons Tod« von Georg Büchner, die Uraufführung von "El Cimarrón" nach Miguel Ángel Barnet Lanza und aktuell "Die Geschichte vom Onkelchen" nach dem Kinderbuch von Barbro Lindgren.


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