Krzysztof Minkowski



Regisseur

 

Geboren am 19. Mai 1980 in Szczecin (Polen), studierte Krzysztof Minkowski zunächst BWL in Frankfurt an der Oder, dann Theaterwissenschaft und Schauspiel in Berlin und anschliessend Theaterregie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Seine Diplominszenierung »Die Reiherkönigin. Ein Rap« von Dorota Maslowska war am Maxim Gorki Theater Berlin sowie beim Kaltstart Festival in Hamburg zu sehen. Es folgten diverse Engagements als Regisseur in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz. So inszenierte er am Nordharzer Städtebundtheater »Disco Pigs« von Enda Walsh sowie am Teatr Norwida in Jelenia Góra die polnische Uraufführung von »we are camera. jasonmaterial« von Fritz Kater in seiner eigenen Übersetzung, die 2008 zum Urauführungsfestival in Bydgoszcz eingeladen wurde. Mit Tschechows »Drei Schwestern« in Jelenia Góra gewann er den Theaterpreis für die beste Inszenierung der Saison und erhielt eine Einladung zum Warschauer Theatertreffen. 2010 inszenierte er »Ilias« von Homer mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegovina im Heimathafen Neukölln in Berlin. Krzysztof Minkowski arbeitet seit Jahren als Regisseur in Berliner Justizvollzugsanstalten. Am Luzerner Theater brachte er in der Spielzeit 2010/11 »Invasion«  von Jonas Hassen Khemiri zu einer äusserst erfolgreichen Schweizer Erstaufführung. Im Frühjahr 2013  war er artist in residence am Theater Momentum in Odense  und inszenierte die Uraufführung des Romans »Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod« von Knud Romer, die in der dänischen Presse begeistert aufgenommen wurde. In 2014 folgten die Produktionen "Hamlet" von William Shakespeare am Teatr Ludowy Krakau, "Pflicht oder Wahrheit" von Stephan Lack am Theater St. Gallen und "Hamlet" nach William Shakespeare am Nationaltheater Mannheim. Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Krzysztof Minkowski am Konservatorium in Wien. 

 


War in den vergangen Spielzeiten zu sehen in: