Vera Nemirova



Regisseurin

Die in Sofia geborene Opernregisseurin Vera Nemirova lebt seit 1982 in Deutschland. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, assistierte bei Ruth Berghaus und war Meisterschülerin von Peter Konwitschny. Seit 1998 ist sie international tätig. Zu ihren wichtigsten Inszenierungen zählt Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt (2010 bis 2012). Jüngste Regiearbeiten umfassen u. a. am Theater Erfurt Die Meistersinger von Nürnberg (2016), am Theater Basel Peter Ruzickas Hölderlin (2015) und an der Deutschen Oper Berlin Meyerbeers L'Africaine/Vasco da Gama (2015).

2004 inszenierte Vera Nemirova an der Deutschen Oper Berlin bereits Puccinis La fanciulla del West mit Christian Thielemann am Pult. An der Wiener Staatsoper erarbeitete sie 2007 Pique Dame und 2009 Macbeth. 2010 führte sie Regie in Alban Bergs Lulu bei den Salzburger Festspielen. Weitere Arbeiten umfassen u. a. Euryanthe von Carl Maria von Weber sowie Otello an der Semperoper Dresden, Das geopferte Leben von Hèctor Parra bei der Münchener Biennale, La traviata, La bohème und Idomeneo am Staatstheater Mainz, Macbeth, Faust und Tristan und Isolde am Theater Bonn, Celan von Peter Ruzicka und Tosca am Theater Bremen sowie Le nozze di Figaro an der Lettischen Nationaloper Riga. 2006 wurde Vera Nemirova mit dem Berliner Kunstpreis der Akademie der Künste ausgezeichnet.


In dieser Spielzeit zu sehen in:

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    Salome

    Einar Schleef nach Oscar Wilde
    Vera Nemirova