Rosamund Gilmore



Regisseurin und Choreografin

Rosamund Gilmore, geboren in London, erhielt ihre Ausbildung im klassischen Ballett an der Elmhurst Ballet School in London und an der John Cranko Schule in Stuttgart. Es folgten Engagements als Tänzerin in Augsburg, Kassel und Bonn. 1979 gründete sie gemeinsam mit Komponist Franz Hummel die »Laokoon Dance Group«. Eigene Choreographien mit der »Laokoon Dance Group«: »Egmont Trilogie«, »H-Moll-Messe« und »Blaubart« (für das ZDF verfilmt. Auszeichnungen mit dem Kulturpreis der Stadt Mannheim und dem Bayerischen Kulturpreis. Seit 1990 ist Rosamund Gilmore als Opernregisseurin an zahlreichen namhaften Theatern tätig, darunter in Kassel, Kiel, Wiesbaden, Karlsruhe, Frankfurt, Bremen und am Staatstheater am Gärtnerplatz in München sowie am Landestheater Linz und bei den Bregenzer Festspielen mit »Nijinskis Tagebuch« von Detlev Glanert.

Sie inszenierte u.a. »Tannhäuser« am Staatstheater Kassel, die Uraufführung »Aus der Matratzengruft« von Günther Bialas am Theater Kiel, »Orlando« von Vivaldi am Staatstheater Darmstadt, die Uraufführung »Styx« von Franz Hummel am Staatstheater Karlsruhe, »West Side Story« am Theater Bremen, »Don Giovanni« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie in der Spielzeit 2012/2013 »Der Ring des Nibelungen« an der Oper Leipzig.

2007 wurde ihre Bremer Uraufführung »Keine Stille außer der des Windes« von Sidney Corbett für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert, es folgte 2009 die Nominierung für die Uraufführung von Franz Hummels Oper »Der Richter und sein Henker«.


In dieser Spielzeit zu sehen in:

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    Cabaret

    Musical - Buch von Joe Masteroff nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood; Musik von John Kander, Gesangstexte von Fred Ebb
    Rosamund Gilmore



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