Steffen Schreyer



Chorleiter und Musiker

Münsterchordirektor Steffen Schreyer studierte Kirchenmusik und Konzertfach Orgel an der Münchner Musikhochschule und vertiefte das Fach Chordirigieren durch ein Meisterklassenstudium bei Prof. Anders Eby an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Er wurde mit dem Graduiertenstipendium des DAAD gefördert und zu seinem Meisterklassendiplom mit dem »Belöningsjeton«, der Medaille der Musikalischen Akademie für außergewöhnliche Leistungen, ausgezeichnet, und war dort der erste Dirigierabsolvent, dem diese Ehrung zuteil wurde. Während der 6 Jahre in Stockholm war Schreyer als freischaffender Chordirigent (u.a. Schwedischer Radiochor, Eric-Ericson Kammerchor) und als Domorganist am Kath. Dom St. Erik tätig.

Von 2001 bis 2007 bekleidete Steffen Schreyer die Professur für Chordirigieren an der Kath. Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius Aachen. Dort gründete er den Kinderchor St. Gregorius, der 2007 und 2008 zwei internationale Chorwettbewerbe gewann und beim 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund 2010 Kategorie-Sieger mit einem zeitgenössischen Werk wurde, im Oktober 2007 errang Schreyer den 2. Preis beim Internationalen Chordirigierwettbewerb »Mariele Ventre« in Bologna. Außerdem war er Chefdirigent des Slowenischen Kammerchores und konzertiert weiterhin mit seinem Profi-Ensemble, den Europäischen Vokalsolisten.

Seit dem WS 2010/2011 unterrichtet er das Fach Chordirigieren an der Freiburger Musikhochschule. Seit dem WS 2015/2016 übernahm er eine Vertretungsprofessur an der Düsseldorfer Musikhochschule als Nachfolge von Anders Eby.

2009 wurde Steffen Schreyer als Kirchenmusikdirektor an das Konstanzer Münster berufen. Er ist für die Münstermusik verantwortlich und leitet das Vokalensemble, den Münsterchor, die Choralschola, den Männerchor, Voice Mix, die Kinder- und Jugendkantorei am Konstanzer Münster.

 


In dieser Spielzeit zu sehen in:

War in den vergangenen Spielzeiten zu sehen in:

  • Der Glöckner von Notre Dame

    nach Victor Hugo von Jan Kauenhowen, Christoph Nix, Miriam Reimers
    Christoph Nix, Ana Mondini, Andreas Bauer

  • teaser_img
    Der Name der Rose

    Umberto Ecos Roman in der Übersetzung von Burkhart Kroeber | Für die Bühne eingerichtet von Claus J. Frankl
    Herbert Olschok