07.10.2011 | 3 Stunden mit Pause

Die rote Antilope


nach Henning Mankell in einer Dramatisierung von Mario Portmann
Uraufführung


Im Jahre 1878 findet der schwedische Insektenforscher Hans Bengler am Rande der Kalahariwüste einen verwaisten Eingeborenenjungen und nimmt ihn, aus missverstandener Fürsorge, nach Europa mit. Molo versteht die schwedische Sprache rasch. Jedoch muss er Schuhe tragen, zwischen dunklen Mauern leben und sich pausenlos anstarren lassen: Er verzweifelt an dem kalten Land und dessen eigenartigen Sitten. Die Sehnsucht nach der Wüste, seiner Heimat, wird unerträglich. Molo muss zurück - und dafür muss er lernen über Wasser zu gehen.
Nach dem »Shiwago-Projekt« und »Michael Kohlhaas« wagt sich Mario Portmann mit einer eigenen Fassung an die Uraufführung des Bestsellers und
eröffnet die neue Spielzeit.

TRAILER: DIE ROTE ANTILOPE


© Video: Steffen Schmelz / Titelbild: Ilja Mess


PRESSEREZENSIONEN


10.10.2011 ? SüDKURIER

Reisende zwischen den Welten

Thomas Ecke gibt seinem Insektensammler die gelungene Balance von Selbstzweifel und Egozentrik und Susi Wirth brilliert einmal mehr, wenn sie das verrückte Mädchen spielt, das sich, überlegen an Lebensjahren und sexueller Entwicklung, dem kleinen schwarzen Jungen nähert. Überragender Hauptdarsteller ist aber Molo, perfekt und lebensecht als Puppe gebaut von Magdalena Roth.