02.12.2011 | Stadttheater | ca. 135 Minuten mit Pause

In 80 Tagen um die Welt


Von Pavel Kohout nach Jules Verne


Phileas Foggs Lebenselixier ist die Pünktlichkeit. Da kommt ihm eine Wette mit seinen Whist-Kollegen aus dem Reform Club gerade recht: In 80 Tagen will er um die Welt reisen. Sein ganzes Vermögen steht auf dem Spiel. Und während Phileas mit seinem Diener Passepartout eine indische Prinzessin rettet und dem Dschungel, den Weltmeeren und den Vereinigten Staaten von Amerika trotzt, schießen in London die Wetteinsätze in die Höhe. Nicht gerade einfacher wird die Angelegenheit, als Fogg eines Einbruchs in die Bank of London bezichtigt wird. Denn nun begibt sich ein dritter Mann auf Weltreise: Mister Fix, seines Zeichens Privatdetektiv und höchstpersönlich beauftragt, Fogg aufzuspüren und an Ort und Stelle zu verhaften. Wenn nur die ausländischen Behörden nicht so unglaublich kompliziert wären ...
Jules Verne schrieb seinen Roman 1873. Und auch wenn sich heute die Erde mit einem Flugzeug in weitaus weniger als 80 Stunden umrunden lässt, bleibt die Sehnsucht nach der Geschwindigkeit, dem Nervenkitzel, dem einen großen Coup ... Johannes Schmid, der in Konstanz zuletzt Kafkas »Der Proceß« und Andersens »Die kleine Meerjungfrau« auf die Bühne brachte, wird dieses Meisterwerk der Abenteuerliteratur für das Theater neu erzählen.

TRAILER: IN 80 TAGEN UM DIE WELT


© Video: Steffen Schmelz / Titelbild: Ilja Mess

14.02.12 - 20 Uhr
VALENTINS-SPECIAL
Letzte Vorstellung „In 80 Tagen um die Welt"
2 Karten zum Preis von einer


anschl. Valentinsparty im Stadttheater-Foyer


PRESSEREZENSIONEN


05.12.2011 ? SüDKURIER

Zwischen Weihnachtsmärchen und Fasnacht

Auch wenn Ingo Biermann als Passepartout nur Diener seines Herrn ist, so übernimmt er doch die Herrschaft im Spiel. Er singt, bläst Trompete, meistert einen akrobatischen Bauchaufschwung


07.12.2011 ? THURGAUER ZEITUNG

Rund um die Welt und nie langweilig

Mit starken schauspielerischen Einzelleistungen und eindrucksvollem Zusammenspiel liess das Ensemble Pioniergeist und Wettfreude von damals lebendig werden und nahm das Publikum mit auf eine vergnügliche Zeitreise durch Länder und über Ozeane.