31.01.2013 | Stadttheater | ca. 155 Minuten mit Pause

Romeo und Julia


William Shakespeare


In Verona herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Seit Generationen liegen die Familien Capulet und Montague im Streit. Kein Tag vergeht, an dem die beiden Clans sich in den Straßen keine blutigen Gefechte liefern. Als die Capulets zur Verlobung ihrer Tochter Julia einen großen Maskenball geben, schmuggelt sich auch ein junger Montague unter die Gäste: Romeo. Er sucht nach einer unglücklichen Liebschaft Zerstreuung. Und auch Julia ist nicht in bester Stimmung. Weder die von den Eltern geplante Hochzeit noch der angehende Bräutigam finden ihren Zuspruch. Die Begegnung zwischen Romeo und Julia auf diesem Maskenball dauert nur einen kurzen Augenblick, und sie hebt die ganze Welt aus den Fugen. Für einen Moment scheint alles möglich. Denn was wäre die Liebe, könnte sie nicht alle Hindernisse überwinden und das, was auf immer zerrissen scheint, neu zusammenfügen? Stefan Otteni inszeniert die schönste und zugleich traurigste Liebesgeschichte der Welt über die schöpferischen und gleichermaßen zerstörerischen Kräfte der Liebe und die Frage, wie Hass zu Liebe wird und Liebe zu Hass.

TRAILER: ROMEO UND JULIA


© Video: Max Fürth / Titelbild: Ilja Mess


PRESSEREZENSIONEN


30.01.2012 ? SüDKURIER

Romeo und Julia im Narrenhäs

Einhellig positiv ist aber die Leistung der beiden Hauptdarsteller. Jessica Rust verkörpert in vielen feinen Nuancen die reine unverbildete Liebe der Julia, deren schwärmerisches Sehnen, das Nebeneinander von Selbstbewusstsein und Schwäche.


30.01.2012 ? THURGAUER ZEITUNG

Mörderische «Fasnet» am Theater Konstanz

Jessica Rust und Max Hemmersdorfer dehnen den magischen Moment weidlich aus; überhaupt sind sie eine Besetzung, in die sich auch die Zuschauer auf den ersten Blick verlieben – nicht zuletzt, weil Shakespeares Worte aus ihrem Mund reine Wonne sind.