28.01.2012 | Spiegelhalle | ca. 120 Minuten mit Pause | JTK | Altersempfehlung 12 Jahren

Mutter Afrika


Ad de Bont


Westafrika, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Ernte ist verdorrt. Attenquan und seine Familie müssen sich verschulden. Um die Familie zu retten, bietet sich der Vater als Sklave für die Westindische Handelskompanie an. Doch er ist zu alt, zu grau. Unbrauchbar. Stattdessen sind die Sklavenhändler an seinen Kindern interessiert. Die beiden werden nach Surinam verkauft. Für das Geschwisterpaar scheint es nun an keinem Ort mehr Geborgenheit zu geben. Auf sich alleine gestellt erleben die jugendliche Ada und ihr Bruder Kodjo Unterdrückung und Rassismus hautnah. Es ist der Beginn einer langen Reise, die gespickt ist mit unterschiedlichsten Begegnungen voller Gewalt, Unsicherheit, Erniedrigung, aber auch mit Widerstand, Zuneigung und Liebe. Ad de Bont, seit Jahrzehnten eine der Schlüsselfiguren des europäischen Kinder- und Jugendtheaters, beweist einmal mehr sein Gespür für große Themen.


PRESSEREZENSIONEN


31.01.2012 ? SüDKURIER

Gretel und die Hexe

Da entsteht etwas Zartes und Zärtliches, das berührt und neugierig macht. Es gibt beeindruckende Einzelszenen in dieser Aufführung für Jugendliche ab zwölf


30.01.2012 ? THURGAUER ZEITUNG

Gefangen in der Welt der Sklaverei

Regisseur Bernd Schlenkrich packt die drei Schauplätze deckungsgleich auf die schiefe Ebene, arbeitet mit dezenten Attributen, mit Reduktionen und Symbolen wie den verstreuten rohen Kaffeebohnen, mit Tempowechseln.