08.06.2012 | 105 Minuten ohne Pause

Welt 3.0 - Maschinerie Hilfe


von Clemens Bechtel, Thokozani Kapiri, Misheck Mzumara, Thomas Spieckermann
Uraufführung
REGIE: Clemens Bechtel, Thokozani Kapiri


In Englisch, Deutsch und Chichewa mit deutschen Übertiteln


Spendenaufruf des SpielerInnen-Ensembles von WELT 3.0 und des Theater Konstanz

Otooli Masanza, Gastschauspielerin des NANZIKAMBE ARTS THEATRE, die an der Produktion WELT 3.0 - MASCHINERIE HILFE mitwirkte, wurde am 12.6.2012 mit Nierenversagen ins Krankenhaus eingeliefert. Leider macht Ihre Erkrankung lebenslang teure medizinische Behandlung erforderlich. Um diese finanzieren zu können, werden Spenden benötigt.
Deshalb bitten wir, das SpielerInnen-Ensemble von WELT 3.0 und das Theater Konstanz, um Spenden auf folgendes private Spendenkonto:
Thomas Ecke / Vermerk: Spendenkonto für Otooli
Kt.Nr: 1007065285 / BLZ: 690 51 410 / IBAN: DE39690514101007065285
BIC: SOLADES 1 REN / Bezirkssparkasse Reichenau

VIELEN DANK FÜR IHRE HILFE!

 

 


EINE KOOPERATION DES THEATER KONSTANZ MIT NANZIKAMBE ARTS IM RAHMEN DES PROJEKTES »CROSSING BORDERS - VON SEE ZU SEE«

„Welt 3.0 - Maschinerie Hilfe" ist das groß angelegte Abschlussprojekt der dreijährigen Zusammenarbeit des Theater Konstanz mit Nanzikambe Arts (Blantyre, Malawi), die gefördert wird im Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes.
Mit einem gemeinsamen Ensemble aus malawischen und deutschen Schauspielern, Regisseuren und Autoren entsteht eine Uraufführung, die sich mit dem Thema Entwicklungshilfe auseinandersetzen wird. Das vierköpfige Autorenteam hat dazu mehrere Workshops in Malawi und Konstanz sowie eine Fülle von Interviews und Recherchephasen mit NGOs in Malawi und Deutschland durchgeführt.
Inhaltlich stehen eine NGO, die in Deutschland beheimatet ist, sowie ein Dorf in Malawi im Zentrum der fiktionalen Geschichte. Die NGO versucht, Spendengelder zu sammeln, neue Projekte in Afrika zu konzipieren und abgeschlossene Projekte zu evaluieren. Doch wie kann die Struktur einer kleinen NGO das Scheitern eines Projektes verkraften? Mit welchen Motiven und welchen Zielen arbeiten Menschen in der Organisation? Und welche Stereotype über Afrika muss sie - zum Beispiel im Marketing - bedienen, um erfolgreich zu sein?
Der zweite Spielort des Stücks ist ein kleines Dorf in Malawi, in dem diese NGO ein Entwicklungshilfeprojekt im Bereich der Wasseraufbereitung durchführt. Deutsche Mitarbeiter der NGO - ein Ingenieur, ein Praktikant, eine Gebietsleiterin - treffen auf die afrikanische Bevölkerung, die mit diesem Projekt ganz andere Motivationen und Ziele verfolgt und die in anderen politischen Strukturen leben. Welche Rolle spielt der Chief, der Facilitator, der lokale MP? Wie glauben die verschiedenen Menschen, von dem Projekt zu profitieren? Und welche kulturellen Missverständnisse liegen den Gesprächen der Figuren zugrunde?

AUSSTATTUNG / BÜHNE: Till Kuhnert, Declay NtiyaDRAMATURGIE: Dr. Thomas SpieckermannMIT: Dipolathu Katimba, Otooli Masanza, Julia Philippi, Susi Wirth, Noah Bulambo, Thomas Ecke, Michael J. Müller, Jeremiah Mwaungulu, Misheck Mzumara



PRESSEREZENSIONEN


12.06.2012 ? SüDKURIER

Verschärfte Fragen

Die Inszenierung ist keine leichte Kost, man muss offene Fragen ertragen können, drängende Fragen. So kann Theater aussehen, das bei den Menschen angekommen ist. Viel Beifall.


12.06.2012 ? SCHWäBISCHE ZEITUNG

Entwicklung, jein danke

Geht es um die Dorfszenen, hat der Abend dank Noah Bulambo,
Otooli Masanza, Jeremiah Mwaungulu, Mishek Mzumara, Dipolathu Katimba Atmosphäre. Sie agieren mit angenehmem Understatement und verlieren sich nicht in folkloristischen Eskapaden.


13.06.2012 ? DPA

Entwicklungshilfe für Anfänger - «Welt 3.0» uraufgeführt

«Wir spielen hier nur Theater». Diese Botschaft wird offensiv transportiert. Immer wieder reflektieren die Schauspieler ihre Rolle. Und sie spielen mit den Erwartungen und Klischees der Zuschauer: «Wo bleibt der Elefant?»