20.01.2012 | Stadttheater

Malediva


KOKO & DTK ENTERTAINMENT


Die fetten Jahre

Malediva ist längst kein Kabarett mehr, wenn sie es denn je waren. Ihre funkelnagelneue Show DIE FETTEN JAHRE ist eine einzigartige Mischung aus herrlich bourlesker Boulevardkomödie und geistreicher Gesellschaftssatire mit perfide gereimten Dialoggefechten.

In DIE FETTEN JAHRE erwartet das schwule Vorzeigepaar Freunde und Verwandte zum Essen und scheitert wie stets grandios an den eigenen Erwartungen. Mit ihren charismatischen Stimmen und ihrem virtuosen komödiantischen Talent zeigen Tetta Müller und Lo Malinke auch in ihrem siebten abendfüllenden Programm, dass sie ihrem Ruf als intelligente Entertainer wieder mehr als gerecht werden.

Großen Anteil am eigenen unverwechselbaren Stil von Malediva haben die mitreißenden Melodien, für die Komponist und Pianist Florian Ludewig verantwortlich zeichnet. Auf ihren Tourneen durch Deutschland, Österreich, und die Schweiz können sich Malediva stets auf eine treue Fangemeinde verlassen, die sehnsüchtig auf diesen funkelnden Mix aus ohrwurmtauglichem Pop und Songwriter-Balladen wartet. Und nicht nur beim Publikum wecken Malediva mit dieser taufrischen Mischung Interesse: neben zahllosen anderen Preisen wurden sie unlängst mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.

Es gehört zum Erfolgsgeheimnis von Malediva, dass ihnen immer wieder das eigene Leben zur Show gerät und sie mit ihrer überschäumenden Lust an der Improvisation jeden Abend zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. Hochgeschwindigkeitspointen ohne Rücksicht auf Verluste, Romantik ohne Angst vor Pathos, Melancholie ohne Wehleidigkeit. Unter der bewährten Regie von Wolfgang Kolneder zeigen Müller, Malinke und Ludewig in DIE FETTEN JAHRE wie es klingt, wenn ein virtuoser Pianist und zwei zu allem entschlossene Rampensäue der Liebe ein Ständchen bringen.

»Tetta Müllers pfeilschneller Sarkasmus und Lo Malinkes schrulliges Verhältnis zur Realität - so offenherzig und zärtlich können nur Malediva die Herzen des Publikums erwärmen! « SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Wie sie mit der Tücke süffig-samtiger Songs immer wieder überraschen, sich diabolisch ins Wort fallen und der Wirklichkeit ihre private Philosophie entgegenspreizen; das mögen viele inzwischen nachmachen - aber keiner macht ihnen da was vor.« NÜRNBERGER ABENDZEITUNG