19.01.2014 | Spiegelhalle | 40 Minuten | JTK | Altersempfehlung 7 Jahren

Um Himmels willen, Ikarus!


Benedikt Neustein, Claus Overkamp, Christian Schidlowsky


»So ein Irrgarten ist kein Kinderspiel«, sagt Dädalus, und er muss es ja wissen. Immerhin ist er der Erbauer des Labyrinths auf Kreta, in das er mit seinem Sohn Ikarus eingesperrt wurde. Der quengelt und findet das Labyrinth seines Vaters einfach nur blöd. Er will lieber eine richtige Familie mit einer Mutter und einem Zuhause. Dädalus hat seine liebe Mühe mit dem Sohnemann: »Ich kann Säulen bauen und Irrgärten, aber wie man mit einem Kind umgeht, hat mir niemand beigebracht.« Auf der Suche nach dem richtigen Weg irren die beiden umher, verlieren sich und finden sich wieder. Und dann bringt Ikarus seinen Vater auf eine Idee. Gemeinsam erleben sie einen unvergesslichen Moment der Freiheit und des Glücks.

»Um Himmels willen, Ikarus!« erzählt die Geschichte eines Vater-Sohn-Konfliktes. Der Sohn will vom Vater nicht nur wissen, wo es lang geht, sondern er fordert auch Antworten: »Wer hat uns hier eingesperrt?« und »Warum hast du das Labyrinth gebaut?« So muss Dädalus erzählen, was es mit dem Minotaurus auf sich hat und wieso man als berühmter Architekt gar nicht anders kann, als für einen Tyrannen wie Minos zu arbeiten.

UM HIMMELS WILLEN, IKARUS!


© Video: Max Fürth / Foto: Bjørn Jansen
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Dorothee NeulingDRAMATURGIE: Sarah WiederholdMIT: Max Hemmersdorfer, Bernhard Leute


© Bjørn Jansen