17.11.2013 | 70 Minuten ohne Pause | JTK | Altersempfehlung 6 Jahren

Pinocchio


nach Carlo Collodi


Der Holzschnitzer Geppetto glaubt seinen Augen nicht: Kaum hat er seiner neuen Marionette die Füße angesetzt, beginnt sie sich zu bewegen. Pinocchio soll der kleine Junge aus Holz heißen. Neugierig reißt er aus, um die große, weite Welt zu entdecken; nach kurzer Zeit kommt er jedoch hungrig und einsichtig wieder zu seinem Vater Geppetto zurück. Pinocchio beschließt ein braver Junge zu sein und möchte in die Schule gehen. Doch schon auf dem Schulweg kommt er an einem Puppentheater und seinem Direktor Feuerfresser vorbei. Hier feiert er ein rauschendes Fest mit den Puppen und heimst sich zum ersten Mal mächtig Ärger ein. Dann begegnet der abenteuerlustige Pinocchio der Fee mit den blauen Haaren. Sie verspricht Pinocchio, dass er ein echter Junge wird, wenn er artig bleibt. Doch das ist gar nicht so leicht. Wer kann schon eine Einladung ins Land der Spielereien ablehnen? Hin- und hergerissen zwischen Entdeckungslust und dem Willen artig zu sein und seinem Vater Freude zu machen, schliddert der hölzerne Bengel von einem Abenteuer ins nächste.

Carlo Collodis Erzählung »Die Abenteuer des Pinocchio« erschien 1883 als Roman und ist seither nicht mehr aus den Kinderzimmern dieser Welt wegzudenken. Das Märchen vom hölzernen Lausbub mit der wachsenden Nase erzählt auf wundersame Weise von den Tücken des Heranwachsens.

In dieser Spielzeit inszeniert Oberspielleiter Mario Portmann das Weihnachtsmärchen. Nach Inszenierungen wie »Der Besuch der alten Dame« oder dem Jugendstück »Katz und Maus« ist »Pinocchio« seine erste Arbeit für Kinder am Theater Konstanz.


© Ilja Mess