13.10.2013

Schwabenhatz


REGIE: Achim Ruppel


Es war der Renner bei der 1. Schwäbischen Kulturwoche SCHWABIENNALE vor einem Jahr in Berlin - ausverkaufte Vorstellungen hier, und auch die folgenden Vorstellungen Monate später ein Riesenerfolg: das Theaterstück »Schwabenhatz« zog in trauter Gemeinsamkeit hunderte Berliner wie Schwaben an. Das Siegerstück des Autorenwettbewerbs »Schreiben für Schwaben« 2011, von Regisseur Achim E. Ruppel - einem Schwaben-Berliner - mit einem exzellenten Ensemble auf die Bühne gebracht, tourt derzeit durch Baden-Württemberg. Nach Stuttgart kommt das Erfolgsstück zu einem einmaligen Gastspiel an diesem Sonntagabend in das Stadttheater Konstanz.

In einer heiteren, musikalisch-unterhaltsamen Revue in 12 Bildern geht es vor einem sicher ernsthaften Hintergrund nun darum, wer oder was dieser störrische Schwabe ist. Ein Ensemble aus Badenern und Schwaben wollen in einem gut 90minütigen bunten Programm zeigen, wie sich dieser süddeutsche Menschenschlag mit seinen Eigenheiten wie Kehrwoche, Speisekarte oder Sprachgebrauch und trotz vereinzelter „Schwaben raus"-Sprüche an Häuserwänden in der Hauptstadt behauptet und auch den hautnahen Kontakt zu den Berlinern sucht und findet. In »Schwabenhatz« wird viel geschwäbelt, berlinert, getanzt und gesungen. Die offenkundige Spiellust des vierköpfigen Ensembles wird nach dem Berliner und den Schwaben auch das hiesige Publikum begeistern - und die Badener werden gerne mit den (und über die?) Schwaben lachen.

Mit dabei ist Inka Pabst, die auf der Reichenau aufgewachsen und in Radolfzell und in Konstanz zur Schule gegangen ist. Als Tochter des ehemaligen Requisiteurs Herrn Jeworutzki kennt sie das Konstanzer Theater von klein auf, und wird nun mit »Schwabenhatz« selbst auf der Konstanzer Bühne stehen.

MIT: Inka Pabst, Susanne Theil, Mattis Nolte, Gideon Rapp