21.11.2013

Theater in Afrika




zwischen Kunst und Entwicklungszusammenarbeit

Geschichten einer deutsch-malawischen Kooperation

Buchpräsentation

»Die Umsetzungsagenda [der Millenium Development Goals] erscheint technokratisch, etatistisch, zentralistisch, planungsgläubig und interessen- sowie pluralismusfeindlich. Die mechanische Betrachtungsweise von Entwicklung führt auch dazu, dass die Faktoren Kultur und insbesondere Kunst kaum eine Rolle spielen.«

Bernd Eisenblätter(ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ) in »Theater in Afrika – Zwischen Kunst und Entwicklungszusammenarbeit«, Berlin 2013.

Im Zentrum dieses Buches steht ein Abenteuer: Die Theater Konstanz und Nanzikambe Arts in Malawi gehen eine Partnerschaft ein. Drei Jahre und über fünfzig Flüge später steht ein Ensemble aus malawischen und deutschen Schauspielern auf der Bühne und präsentiert die Uraufführung einer gemeinsamen Stückentwicklung »Welt 3.0 – Maschinerie Hilfe«.

Schauspieler, Regisseure, die künstlerischen Leiter und Projektleiter analysieren und beschreiben diese Kooperation aus ihrer Perspektive. Beiträge unter anderem von Bernd Eisenblätter (ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), Rolf Kappel (Professor für Probleme der Entwicklungsländer der ETH Zürich), Kirstin Mbohwa-Pagels (ehemalige Leiterin des Goethe Institut Verbindungsbüro Malawi), Tobi Müller (Kulturjournalist), Frank-Walter Steinmeier (Außenminister a.D.) beschreiben das Projekt im Rahmen eines größeren Diskurses: Über den Stellenwert von Kunst im Nord-Süd-Dialog und in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Wir laden Sie herzlich ein zu der Buchpräsentation am 21. November ein: dort haben Sie Gelegenheit zum Gespräch mit Autoren und Beteiligten, und erfahren das Neuste von unseren aktuellen Projekten in Malawi und Togo.

Eintritt frei

Hier können Sie einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen.

Gefördert im Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes

Mit Unterstützung des Goethe Instituts