17.12.2014

Nema Problema


Laura Forti


Ein junger Mann erzählt vom Krieg im ehemaligen Jugoslawien. 1992 fuhr er nach Zagreb, um seine Großeltern nach Italien in Sicherheit zu bringen. Doch deren Ausreise erlauben die Behörden nur, wenn er als Halb-Kroate in die Armee eintritt und für Kroatien kämpft. Er willigt ein und erlebt die Zerschlagung jedes Ideals und jeder Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts. (K)eine Abschlussrede zum Balkankrieg der 90er Jahre oder erschütternde Bestandsaufnahme über das Thema Krieg, sondern ein starkes Stück, ein ergreifender Monolog, politisch nicht korrekt.

Gelesen wird der Text von Zeljko Marovic. Da der Schauspieler in Serbien aufwuchs und seine Jugend dort verbrachte, verbinden ihn ganz persönliche Erfahrungen und Erinnerungen mit diesem Thema. Ergänzend zum Text von Laura Forti vertiefen Foto- und Bildmaterial des Kriegsfotografen Knut Mueller diese Auseinandersetzung mit dem Balkankrieg.