10.10.2014 | Stadttheater | 2 h 20 min

It takes one to know me


Ein Abend mit Songs von Johnny Cash


»The last great American« heißt eine Dokumentation über Johnny Cash: Der Star der Countrymusik verkörpert wie kaum ein anderer die schillernden und zugleich abgründigen Seiten des amerikanischen Traums. In seiner bewegten Karriere hat Johnny Cash über 500 Songs geschrieben und mehr als 53 Millionen Tonträger verkauft. Er wurde zur Legende und zur Ikone der Amerikaner. Das Label Sun Records, das Elvis Presley entdeckte, nimmt 1955 den jungen Sänger unter Vertrag, der sich und seine junge Familie mit Vertreterjobs über Wasser hält. Sein Sound, der an das schnelle Stampfen eines vorbeifahrenden Zuges erinnert, macht Johnny Cash berühmt. Der »Man in Black« vergisst nie die ärmlichen Verhältnisse seiner Kindheit. Er singt für die Underdogs der Gesellschaft und tritt in Gefängnissen auf. Doch der große Erfolg birgt seine Schattenseiten: Alkohol und Drogenexzesse prägen den Alltag. Scheidung und tiefer Absturz sind die bittere Konsequenz. Durch die Unterstützung und Liebe der Sängerin June Carter steht Johnny Cash den schwierigen Entzug durch. Sein Comeback wird zu einem der legendärsten Konzerte der Musikgeschichte: Folsom Prison 1968. Hunderte Sträflinge stampfen und klatschen. Die Wärter werden unruhig. Die Männer jubeln einem Mann in Schwarz zu. »Hello! I‘m Johnny Cash.« An seiner Seite: June Carter.

Wulf Twiehaus, gebürtiger Westfale, studierte Regie an der Hochschule »Ernst Busch« in Berlin. Er war mehrere Jahre Oberspielleiter am Theater Konstanz, wo er zuletzt »Das Leben ein Traum« von Calderón de la Barca inszenierte. Wulf Twiehaus arbeitet außerdem als Dozent an der Akademie für darstellende Kunst in Ludwigsburg und an der Theaterakademie Mannheim.

NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN


MUSIKALISCHE LEITUNG: Stefan GansewigAUSSTATTUNG / BÜHNE: Sebastian SchnorrKOSTÜME: Christine BertlDRAMATURGIE: Laura EllersdorferMIT: Laura Lippmann, André Rohde, Ingo BiermannMUSIK: Frank Denzinger, Stefan Gansewig, Rudolf Hartmann, Arpi KetterlWEITERE: Nicole Greue


© Bjørn Jansen