20.02.2015 | Spiegelhalle

Theater und Psychoanalyse


WARUM SICH JUNGEN SO GERNE BEWEGEN UND MÄDCHEN PHANTASIEN HABEN…


Jungen haben Probleme mit der Beherrschung von Affekten. Darum neigen sie zu sozial störenden Verhaltensweisen mit Aggressionen und Hyperaktivität. Auf diese Weise tragen sie ihre Konflikte in die Außenwelt und bringen damit Sand in das soziale Getriebe. Warum verlagern Jungen ihre innerseelischen Konflikte über Bewegungsunruhe und aggressive Inszenierungen nach außen?
Diese Tendenzen sind natürlich Folgen der Physiologie, vor allem der Hormone. Geformt werden die vorhandenen Prägungen durch die realen Interaktionen des Jungen mit seinen primären Beziehungspersonen. Den vielfältigen Veränderungen der heutigen Gesellschaft können sich Jungen nur schwer anpassen. Jungen brauchen Begrenzungen, vor allem durch liebevolle private und öffentliche Väter, die aber häufig fehlen. Darüber soll in diesem Vortrag gesprochen werden.

 

 

MIT: DR. HANS HOPF (KINDER & JUGENDLICHENPSYCHOTHERAPEUT),
MODERATION WOLFGANG WALZ