24.06.2016

Ein Jahrzehnt Freilichttheater auf dem Münsterplatz




Seit nunmehr über neun Jahren gehören das Theater Konstanz und der Münsterplatz als Spielstätte zusammen. 2012 spielt das Theater Konstanz mit „Der Glöckner von Notre Dame" in der Regie von Christoph Nix erstmals direkt vor dem Konstanzer Münster Theater. Doch der Weg dorthin wurde bereits 2007 in der ersten Spielzeit unter Christoph Nix eingeschlagen, als neben dem Theater die Freilichtaufführung von Bruno Epples „Konstanzer Totentanz" in stattfand. Ein Jahr später wurde, nun quasi auf halber Strecke zum jetzigen Spielort, „Anatevka" von Joseph Stein, Jerry Bock & Sheldon Harnick gezeigt. 2012 folgte dann der vielbeachtete Glöckner von Notre Dame. 2014 ereignete sich, im Rahmen der Konzilfestspiele, die Uraufführung von „Konstanz am Meer. Ein Himmelstheater" von Theresia Walser & Karl-Heinz Ott, in der Regie von Johannes von Matuschka, das auch 2016 wieder aufgenommen wird. Am 24. Juni 2016 hat, ebenfalls im Rahmen der Konzilfestspiele, der weltbekannte Roman „Der Name der Rose" in der Regie von Herbert Olschok Premiere gefeiert und so die Verknüpfung großer historischer Stoffe von aktueller Bedeutung vor einmaliger Freilichtkulisse fortgesetzt.

An sämtlichen Freilicht-Produktionen sind neben dem Schauspielensemble auch zwischen 20 und 40 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz beteiligt.

Im Sommer 2017 wird das Theater Konstanz dann, anlässlich des zehnjährigen Münsterplatzjubiläums, das Drama des Schweizer Nationalhelden „Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller zeigen und so den Bogen vom Konstanzer Münsterplatz als Ort der großen Geschichten auch über die Grenzen der Stadt hinaus in die benachbarte Schweiz schlagen.