25.12.2016 | Altersempfehlung 4+

Nussknacker und Mäusekönig




Den Nussknacker erleben

Wer kennt Sie nicht, E.T.As Hoffmanns ergreifende Geschichte von Marie, der Tochter des Medizinalrats Stahlbaum, die zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt bekommt und in deren reger Phantasie die Figuren des Spielzimmers des Nächtens zu Leben erwachen? Und wer hat sie nicht im Ohr, die berühmten Melodien des Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowsky zu dem Ballett„Der Nussknacker", den wilden Galopp des Trepaks oder den seligen 3/4tel-Takt des Blumenwalzers? In dieser Konzertkonzeption trifft die Musik Tschaikowskys auf die Instrumente seiner Heimat, verbindet sich die erzählte Geschichte mit szenischen Aktionen, ist das Publikum Zuschauer, Zuhörer und musikalisch-bewegter Mitgestalter in einem.
Nussknacker hören. Nicht mit dem klassischen Orchesterinstrumentarium, sondern mit Balalaika, Domra und Knopfakkordeon interpretieren die Musiker des Wolga-Virtuosen-Quartetts die Ausschnitte aus dem Ballett und aus der bekannten Suite von Peter Tschaikowsky. Die „Danses caractéristiques", wie z. B. der russische Tanz „Trepak" oder der zarte „Tanz der Zuckerfee", erhalten durch die traditionellen Instrumente eine ganz ursprüngliche Färbung - so könnte der Komponist selbst Weihnachten im Kreis der Familie erlebt haben! Die Geschichte des Kampfes zwischen der Husarenarmee unter Führung des Nussknackers gegen die Mäusearmee des Mäusekönigs wird dabei live erzählt.

Nussknacker sehen.

Mit einfachsten, aber stimmungsvollen Requisiten werden die Handlung der Geschichte und die Musik szenisch sichtbar gemacht. Zum Einsatz kommen Objekte, die sich auf der Bühne und der Phantasie des Publikums in Husaren, Geschenke oder Weihnachtsbäume wandeln sowie traditionelle russische Kleidung.
Nussknacker mitmachen. Die Musik Tschaikowskys lädt dazu ein, sie mit Bodypercussion oder Bewegungen am Platz mitzuvollziehen. In die Geschichte eingewoben und ohne pädagogischen Fingerzeig kann das Publikum so die Musik mit allen Sinnen erleben. 

Das Wolga-Virtuosen Quartett widmet sich der Interpretation bekannter Meisterwerke russischer und europäischer Komponisten sowie der virtuosen Bearbeitung russischer Volksmusik. Der etwas "herbe" Klang der russischen Nationalinstrumente bringt eine ungewöhnlich neue Sicht auf schon bekannte und beliebte Melodien. Die eigene Bearbeitung gewisser Stücke gestattet, Freiheit und Kreativität zu entfalten, und ermöglicht es, alle Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten des Quartetts auszuschöpfen, um so der Virtuosität der Musiker gerecht zu werden. Hohe musikalische Kultur, Feinfühligkeit und die unbegrenzte Liebe zu ihren Musikinstrumenten geben den Künstlern die Möglichkeit, ihre Programme als Feuerwerk von Brillanz, Humor und großer Leidenschaft darzustellen.