23.04.2017 | Stadttheater

4 | Kinodokumentarfilm über das Quatuor Ebène


Daniel Kutschinski


Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm beim Los Angeles Documentary Film Festival 2015.

4 ist ein unabhängiger Kino-Dokumentarfilm über eines der herausragenden Streichquartette der Welt - das Quatuor Ebène.

Nach und nach führt 4 den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel einer Beziehung von vier Musikern während ihrer Italien-Tournee. Bozen, Perugia, Florenz und Siena, wie auch Salzburg und Berlin geben die Bühne für ein Personenstück zwischen Anspruch und Wirklichkeit. So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen - und mit sich selbst.

Die Musiker des Quatuor Ebène haben in jeder Situation einen spektakulär nahen Blick auf sich zugelassen und präsentierten der Kamera nicht ihre Selbst-Bilder, sondern nehmen die Möglichkeit wahr, durch die Filmarbeit sich selbst zu entdecken. Dies war so nur durch das im Laufe von mehreren Jahren entstandene große freundschaftliche Vertrauen zwischen den Musikern und dem Filmteam realisierbar. Dieses Vertrauen war die Basis der gemeinsamen Arbeit.

So haben wir mit 4 ein einzigartiges Zeugnis der widersprüchlichen Sehnsüchte, Leiden und Freuden der Musiker erhalten, aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermaßen reich an erlesener Intuition und merkwürdige Missverständnissen, die uns zu denken geben.

www.4-thefilm.com

Ein ausführliches Interview mit dem Regiesseur finden Sie hier.

 

 

Im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.


Niemals sonst haben wir soviel von unserer internen Beziehung sehen lassen für ein Projekt, einen Film oder ein Interview.Raphaël Merlin, Quatuor Ebène
Der beste Film über klassische Musik, den ich je gesehen habe. Wahre Kunst.Nicolas Altstaedt, Cellist, Dirigent
In 4 begegnet man immer wieder einer Zartheit, wie sie nur einem feinsinnigen Liebesfilm entspringen kann.Yvonne Petitpierre, Deutschlandfunk
Herrlich können sich alle vier Charaktere entfalten, und es entsteht eine ungeheure Nähe, wie ich sie noch in keinem Dokumentarfilm – und sowieso in keinem Musikfilm – gesehen habe. ‚4’ müsste in den Schulunterricht aller Bundesländer aufgenommen werden, als nationales Kulturgut des 21. Jahrhunderts – aber eine solche Kategorie muss erst noch begründet werden.Christoph Schlüren, The New Listener
Ein ungewöhnlicher und intensiver Film. Bernhard Hartmann, Bonner General Anzeiger