11.06.2017 | Werkstatt

Zum 70. Todestag von Hans Fallada




Zum 70. Todestag am 5. Februar 2017 von Hans Fallada hat der Historiker und Journalist André Uzulis eine neue Biografie über einen der beliebtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts vorgelegt. Falladas umfangreiches Werk ist heute fester Bestandteil des literarischen Erbes deutscher Sprache. Seine Romane "Kleiner Mann, was nun?" und "Jeder stirbt für sich allein" sind in der Ergründung menschlichen Verhaltens in all seiner Größe und seiner Niedertracht zeitlos und werden von jeder Generation immer wieder neu entdeckt. 

Wer war jener Rudolf Ditzen aus gut bürgerlichem Hause, der sich Hans Fallada nannte und der zeitlebens mit sich, seinen zahlreichen Süchten und seinen Charakterschwächen rang? Was zeichnete diesen Mann beruflich wie privat aus? Auf der Grundlage neuer Dokumente und bislang wenig beachteten Archivmaterials zeichnet Uzulis ein erweitertes Bild des populären Schriftstellers im zeitgeschichtlichen Kontext - vom öffentlich gelobten wie gescholtenen Fallada bis hin zu den menschlichen Stärken und Schwächen des Ehemanns, Vaters, Nachbarn.

In der Lesung aus seiner Fallada-Biografie wird Uzulis exemplarische Begebenheiten aus dem Leben des Autors vorstellen und einen Eindruck von seinen Erfolgen und seinen Leiden vermitteln.

 

 

Autoren-Notiz:

Dr. André Uzulis, geb. 1965 in Hannover, studierte Geschichte, Romanistik und Politikwissenschaft. Er arbeitete als Redakteur für diverse Medien, war Chefredakteur mehrerer großer Zeitungen, u.a. des "Südkurier" in Konstanz, sowie Auslandschef der Nachrichtenagentur dapd. 2012 wechselte er in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er lebt in der Eifel und im Berchtesgadener Land. Die Fallada-Biografie ist sein viertes Buch.