12.05.2018 | Altersempfehlung +7

Das Kind der Seehundfrau


Sophie Kassies
REGIE: Ingo Putz


Ein Mann im ewigen Eis. Ein Jäger. Allein. Er redete nie, er dachte nie. Er war so hart wie die Landschaft. Aber eines Tages, hört er auf seiner Jagd ein Geräusch. Er kennt alle Geräusche, aber dieses Geräusch hatte er noch nie gehört. Es kommt von einem steilen Felsen. Behutsam klettert er nach oben. Er schaut über den Rand ... Da stehen sie und tanzen. Wunderschöne , nackte Frauen und neben ihnen liegt ein Stapel Seehundfelle. Eine der Frauen nimmt sich ein Fell, zieht es an und wird zu einem Seehund, die anderen folgen ihr auf dem Weg zurück ins Wasser. Nur eine bleibt übrig, ohne Fell - der Jäger hat es versteckt: „Werde meine Frau!", mehr Worte bringt er nicht heraus.  Es hat absolut keinen Sinn, nein zu sagen. Also sagt sie: „Okay. Aber in sieben Jahren gibst du mir meine Haut zurück." Die beiden haben einen Sohn, Oruk und zusammen führen sie ein glückliches, freundliches Leben. Oruk hilft seinem Vater bei der Jagd und abends liegen sie alle zusammen im Warmen. Sieben Jahre lang. Dann beginnt die Seehundfrau krank zu werden. Der Jäger weigert sich das Versteck ihrer Haut zu nennen, es gibt Streit. Der Vater kommt immer seltener  nach hause, die Mutter wird zusehens schwächer. Oruk macht sich auf die Suche, um seine Mutter zu retten.

Eine sinnlich-musikalisches Geschichte über Familie und Loslassen über Akzeptanz und Erwachsen werden.