28.03.2018 | Spiegelhalle

Freude


REGIE: Joshua Monten


„Freude" ist eine choreographische Annäherung an die unerwartet freudvolle Kunst des Bühnenkampfs, entfesselt von jeglichen psychologischen Beweggründen und Verhältnismässigkeit. Die Choreographie von „Freude" basiert auf alten Kunsttechniken des Bühnenkampfs: Schlagen, Ohrfeigen, Treten und Umstossen. Filigrane Sequenzen von einvernehmlicher Gewalt werden auseinandergelegt, geübt und gesteigert. „Freude" ist jedoch mehr als eine Verherrlichung von Gewalt. Vielmehr erforscht die Produktion, weswegen Bühnengewalt eine so ergreifende (wenn auch selten zugestandene) Wirkung auf uns hat. Woher kommt dieses guilty pleasure schlechthin, das körperliche Unheil von Anderen zu betrachten und dabei einen Schauder von Schadenfreude zu erfahren? „Freude" ist die vierte abendfüllende Tanzproduktion vom amerikanischen Choreographen Joshua Monten. Seit der Gründung seiner Berner Tanzkompanie im Jahr 2012 erfährt seine Choreographie rasche Anerkennung, mit mehr als 250 Aufführungen an Festivals und Theaters wie Singapore Fringe Festival, Queer New York Arts Festival, Ramallah Contemporary Dance Festival, Opéra National du Rhin, Staatstheater Nürnberg, Schauspielhaus Wien, Theaterhaus Gessnerallee und Art Basel.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

AUSSTATTUNG / BÜHNE: Jann MesserliKOSTÜME: Catherine VoeffrayCHOREOGRAFIE: Joshua MontenMIT: Vittorio „Ebola“ Bertolli, Francesca „The Enforcer“ Imoda,
Konstantinos „Rattlesnake“ Kranidiotis, Ariadna „Steel Knuckles“ Montfort, Jack „Knife“ Wignall