03.02.2019 | Stadttheater

Schostakowitsch - ein Lebensbericht in Film und Musik


Happy New Ears Hamburg


Film: Dmitri Schostakowitsch. Die Bratschensonate

Der Film ist 1981 in der Sowjetunion entstanden, wurde von den Behörden verfolgt und beschlagnahmt. Eine heimlich und abenteuerlich gerettete Kopie hat uns den ungewöhnlichen, künstlerisch gestalteten Dokumentarfilm erhalten: „Dmitri Schostakowitsch. Die Bratschensonate" (Al'tovaja sonata). Eine Entdeckung! - Dokumentaraufnahmen der Vorkriegs- Kriegs- und Nachkriegszeit, ein intensiver Blick auf Schostakowitschs Leben und die Lebensumstände in der Sowjetunion. 

russisch, mit deutschen Untertiteln

Regie: Semjon Aranowitsch, Alexander Sokurow

Einführung zu Film und Sonate: Dr. Verena Mogl

Konzert Sonate für Bratsche und Klavier, op. 147

Nach dem Film wird Schostakowitschs „Sonate für Bratsche und Klavier" aufgeführt, komponiert 1975. Sie ist ein Rückblick auf sein Leben. Im zweiten Satz finden sich Zitate aus seinem eigenen Werk. Im ergreifenden dritten Satz komponierte der sterbende Schostakowitsch Musik über den ersten Satz der „Mondscheinsonate" von Beethoven. Eine Abschiedsmusik. Das einzige Werk des Komponisten, dessen Uraufführung er nicht mehr erlebt hat.

Im Stadttheater spielen das Werk zwei großartige Künstler: Tim-Erik Winzer, Solo-Bratscher des Ensemble Resonanz in Hamburg und der international renommierte Professor an der Freiburger Musikhochschule, Gilead Mishory am Klavier. Dr. Verena Mogl, Musikwissenschaftlerin aus Hamburg spricht zu Film und Musik.

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