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22.02.2019 | Stadttheater

Gardi Hutter präsentiert: Gaia Gaudi


Eingeladen zum Schweizer Theatertreffen 2019!


EINGELADEN ZUM SCHWEIZER THEATERTREFFEN 2019!

Ein Schock und eine Riesen Gaudi: Gardi Hutter, deren Ausflüge in absurde Welten wir liebten und feierten, ist diesmal gleich tot, als die Show beginnt. Das tut ihrem Leben aber keinen Abbruch! Vergnüglicher hat uns noch niemand von drüben berichtet, ihre Tragikomik berührt und wirft vom Hocker!

Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der «clowneske Tod» erlaubt das Lachen über das Schreckliche - das ursprüngliche Lachen, vom Menschen erfunden, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen. Dass Hanna tot ist, versteht das Publikum sofort, Hanna aber nicht. Von so was Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Es heißt, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: er hört das Rumoren der nächsten Generation.

Der Tod ist wie jeder Schlusspunkt auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand und für Theaterleute in eine andere Phantasie. In Gaia Gaudi geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den großen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben - und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen.

Diese Geschichte wird von einer Clownerin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt - Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben.

 

 

Presseschau: