13.03.2020

Wein und Brot


Schauspiel nach dem Roman von Iganzio Silone
Uraufführung


Von der Einsamkeit der Widerstandskämpfer und der Unmöglichkeit der Revolution: Ignazio Silones Roman betrachtet das Aufeinanderprallen von Kapitalismus und Sozialismus, die großen politischen Ideale der Menschheit und das bittere Scheitern von Träumen. Der junge Widerstandskämpfer Pietro Spina ist abgestoßen vom faschistischen System, flieht vor den Schergen Mussolinis und wendet sich dem Kommunismus zu. Doch auch dort wird er von der realen Umsetzung großer Ideale enttäuscht. Schließlich verkleidet er sich als Priester und versucht eine Untergrundorganisation aufzubauen. Spina kämpft mit vier Gegnern: der faschistischen Diktatur, den ängstlichen und angepassten Menschen, der Vermeidungsstrategie der Amtskirche und der Doktrin seiner sozialistischen Organisation.

Das Stück Wein und Brot  konfrontiert über den zeitgeschichtlichen Kontext hinaus mit der Frage nach einem Bezug zur heutigen Situation: Warum funktioniert Revolution nicht? Oder, wie kann sie womöglich funktionieren?