Tempo, Slapstick und eine enorme Spielfreude der Schauspieler reißen die Aufführung weg von der Klamotte hin zum köstlichen Bühnenspaß. Vieles ist einfach gut gemacht. Ob es das kreative Bühnenbild von Carl-Friedrich Oberle ist, das die wechselnden Schauplätze von der Chicagoer Garage, über das Schlafwagenabteil bis hin zum Luxushotel in Florida, der Millionärsyacht oder dem Badestrand spielerisch in sich vereint, oder komisch gelungene Einlagen wie Heimo Scheurers Rap als Gamaschen-Colombo... Die große Show gehört aber Ingo Biermann und Harald Schröpfer. Sie beherrschen auch auf hohen Absätzen die Gratwanderung zwischen tuntig und peinlich. Doch was wäre ein Musical ohne die Musik. Die kommt von Paul Amrod, der als Bandleader Bienstock die veritabel aufspielende Damenkapelle der "Constance Society Syncopators" so richtig zum Swingen bringt.