von Anne Habermehl
Premiere, am 13.03.2010, Spiegelhalle
Weitere Informationen:
Das Urlaubsidyll von Moritz und seiner Mutter Nathalie wird jäh getrübt, als an den Strand ihrer kanarischen Urlaubsinsel ein Fremder gespült wird: der Schwarzafrikaner Mehdi. In einer Mischung aus Faszination, Hilfsbereitschaft und dem Wunsch nach einem Ersatz für den nicht vorhandenen Vater, der den besseren Job der eigenen Familie vorzog, lädt Moritz den illegalen Einwanderer zu sich nach Hause ein. Und eines Tages steht der Fremde wirklich vor der Tür und konfrontiert Mutter, Vater und Sohn mit ihren Vorurteilen, den Grenzen ihrer Toleranz und Hilfsbereitschaft und letztlich mit dem eigenen Egoismus.
Presserezensionen
17.01.2003, Südkurier
Presserezensionen
Qlt: "Regisseur Davud Bouchehri legt in seiner Inszenierung großen Wert auf die Beziehungen. Die Autorin, die nur mit klassischen Dialogen, ganz ohne Anweisungen arbeitet, hat ihm ihr Stück vertrauensvoll in die Hände gelegt. Es ist gelungen.
Doris Dexl gibt eine wunderbar zerrissene Mutter, Yannick Zürcher einen Sohn, der jung und auf der Suche ist ohne sich mit der Jugend anzubiedern. Großes Kompliment an Odo Jergitsch, der den Journalisten so lebendig werden lässt. Eigentlich ein Abziehbild, wird er hier schrecklich authentisch. Brillant und absolut überzeugend Ramsès Bawibadi Alfa als Migrant Mehdi." (Dani Behnke, Qlt)