Solidarität statt Schulterschluss mit Nazis!

Postkartenaktion des Theater Konstanz

Es sind nur einfache Postkarten, auf Hausfluren in der Stadt verteilt, aber sie sind ein Zeichen für Widerstand. In Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“, dessen Bühnenfassung gerade im Stadttheater Konstanz zu sehen ist, benutzt das Ehepaar Anna und Otto Quangel solche Karten für ihren kleinen großen Kampf gegen den NS-Staat.

Unter der Maxime: „SOLIDARITÄT statt Schulterschluss mit Nazis“ greift das Team des Theater Konstanz diese Form des Widerstands auf. Es sind Postkarten entstanden, die ab Freitag, 2.10. ab 10 Uhr vor dem Stadttheater in der Konzilstraße 11 zur Abholung bereitliegen. Sie sollen am Wochenende in der ganzen Stadt verteilt werden, als leiser Aufschrei gegen die Lauten, die angeblich „querdenkend“ durch die Straßen ziehen. Alle sind eingeladen, Karten mitzunehmen, sie auszulegen oder sie beschreibend zu ergänzen, als Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Respekt.

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