06.- 08. März 2021

LET ´S ALLY –

Digitales Festival Female Artists

Den Internationalen Frauentag am 8. März nehmen wir in unserer ersten Spielzeit zum Anlass, ein Festival in der Stadt zu etablieren, das mit unterschiedlichen Formaten gesellschaftliche Fragen und/oder visionäre Antworten in den Fokus nimmt. Der Pandemie geschuldet weichen wir in den digitalen Raum aus und bieten ein vielfältiges und kostenloses Festival-Programm für alle an.

In der ersten Ausgabe des Festivals setzen wir das Thema Female Artists ins Zentrum. Die zugewiesenen Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft beeinflussen, wie Künstler*innen sich äußern können, wie ihre Kunst wahrgenommen wird und wie sie beruflich existieren. Oft stehen der künstlerischen Arbeit von Frauen einschränkende kulturelle Vorstellungen, familiäre Zwänge, gesellschaftliche Konventionen und ökonomische Interessen entgegen.  Könnte alles auch anders sein? LETʼS ALLY sucht nach Utopien, nach Visionen, nach einem solidarischen Miteinander – in Kunst und Diskurs. LETʼS ALLY ist Programm: Wir wollen uns gegenseitig inspirieren, miteinander auseinandersetzen und in jedem Fall verbünden. Letʹs ally!

Wir sagen "Danke" für Ihr Interesse und die zahlreiche Teilnahme. Das erste Festival ist gelungen über die Bühne gegangen und wir freuen uns auf die zweite Ausgabe in der kommenden Spielzeit. 

06. März 2021

Care Affair | von Frauen und Fiktion

Foto: Paula Reissig

Das Kollektiv Frauen und Fiktion lädt zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Fürsorge-Arbeit leisten, kreieren Frauen und Fiktion zusammen mit ihren Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, 'Nein' sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Sie setzen die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit in einer glamourösen Kostümshow so hot in Pose, dass wir wieder realisieren, wie grundlegend wichtig sie sind.

In Care Affair hinterfragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren fürsorgliche Gemeinschaften jenseits einer kapitalistischen Verwertungslogik und stellen reale Geschichten des Gelingens vor.
 
Von und mit: Gregor Schuster, Jonas Mahari, Marilyn Nova White und Geraldine Schabraque
Konzept und Recherche: Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig)
Textfassung: Anja Kerschkewicz, Eva Kessler und Anngret Schulze
Inszenierung: Anja Kerschkewicz und Felina Levits
Recherche und Regieassistenz: Anngret Schulze
Mitarbeit Proben und Inszenierung: Eva Kessler
Kostüme, Maske und Raum: Felina Levits und Hanna Scherwinski
Video: Paula Reissig
Musik: Jonas Mahari
Produktionsleitung: Maike Tödter
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Stückliesel
Technik: Sönke Christian Herm
Distribution: PK3000

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Claussen-Simon-Stiftung

Ermöglicht durch die Förderung Produzieren unter Coronabedingungen des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

Live-Nachgespräch zu Care Affair

Live-DJ-Set von DJane Beatzn

DJane Beatzn vereint ihre bengalischen Wurzeln mit Kamillentee, HipHop und Afro-Latin Sounds. Seppl, ihre liebevolle Ramschware aus Ungarn, ist mit in da House – Live aus Zürich!

07. März 2021

Ein Zimmer für sich allein | Szenische Lesung nach Virginia Woolf

Liebe Virginia, ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass die Dinge sich zum Guten entwickelt haben. Das wir jetzt an einem anderen Punkt stehen und du dir keine Sorgen um die Zukunft machen musst. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass Frauen genug Geld verdienen für sich selbst und für ihre Kinder und wir jetzt selbstständiger sein können. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass Professor X jetzt endlich aufgehört hat so zornig zu sein, aber aus irgendeinem Grund ist er es immer noch. Und ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass wir endlich auch ein Zimmer für uns alleine haben. Haben wir aber nicht. Aber wir arbeiten daran. Elfriede, Sybille und all die anderen geben sich große Mühe. Es war nichts umsonst. In Liebe, die anderen Virginias!  PS: Mittlerweile darf keiner mehr den Rasen von Cambridge betreten, auch Männer nicht – auch eine Form von Gleichberechtigung.

Care Affair | von Frauen und Fiktion

08. März 2021 - Weltfrauentag

REVOLution Instagram-Takeover

den ganzen Tag, @theaterkonstanz

Am Internationalen Frauentag kapert die Band von REVOLution den Instagram-Account vom Theater Konstanz. Ihr erhaltet Einblicke in den Alltag der Band und ihre Vorbereitung auf den ganz, ganz großen Auftritt. Lampenfieber, Spaß, Ausrasten, Streitereien, Party – alles ist möglich in einer Band und ihr seid live dabei. Stay tuned! #probentagebuch

Special-Podcast „Warten auf ...“

Julika Funk, Leiterin der Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz, im Gespräch mit Kristina Hänel, Medizinerin aus Gießen, die sich für die Abschaffung des Abtreibungsparagrafens 219a einsetzt.
Hier geht's zum Podcast.

TRIGGERWARNUNG! Diese Podcast-Folge beschäftigt sich mit dem Thema Abtreibung. Sollte euch dieses Thema belasten, empfehlen wir, diese Folge nicht anzuhören.
Detaillierte Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch könnt ihr auch in untenstehendem Dokument nachlesen: 

Pop macht Feminismus einfach. Aber Feminismus ist nicht einfach. | von Fatima Moumouni

Frauen in Führung – Gegenwart und Zukunft

v.l.n.r: Karin Becker; Insa Pijanka, Prof. Dr. Katharina Holzinger, Ruth Bader, Hannah Stollmayer (Foto: Bjørn Jansen)

Anlässlich des diesjährigen Mottos des Internationalen Frauentags „Women in leadership: Achieving an equal future in a COVID-19 world“ sprechen wir mit Prof. Dr. Katharina Holzinger, Rektorin der Universität Konstanz, Ruth Bader, Geschäftsführerin des Bodenseeforums, Insa Pijanka, Intendantin der Südwestdeutschen Philharmonie, und Karin Becker, Intendantin des Theater Konstanz. Das Interview stellen wir Ihnen zum Download bereit.

Care Affair | von Frauen und Fiktion

Kuratiert wurde das Festival von Franziska Autzen (Hausregisseurin), Karin Becker (Intendantin), Meike Sasse (Dramaturgin und Beauftragte für Diversitätsdiskurs und -entwicklung) und Hannah Stollmayer (Dramaturgin)

Mitteilung des Kommunikationspartners Soroptimist International / Deutschland / Club Konstanz

Stabil, Frauenhaus Konstanz

Soroptimist International Club Konstanz freut sich 2021, das Stadttheater Konstanz mit dem neu entstandenen Festival zum Internationalen Tag der Frau als Kommunikationspartner zu unterstützen.
Unterstützen auch Sie unser derzeitiges Projekt zum Weltfrauentag: STABIL, das neue Wohnprojekt des Frauenhaus Konstanz. STABIL soll Frauen und deren Kindern ein Anschlusswohnen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus ermöglichen. STABIL gewährleistet eine individuelle Begleitung für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben.

Soroptimist International Konstanz Hilfswerk e.V.
IBAN: DE 96 6929 1000 02244 82809
Kennwort: Frauenhaus Konstanz „Stabil“

Ihre Spende geht zu 100 Prozent an das Frauenhaus und ist an das Projekt STABIL gebunden. Ab EUR 50,00 erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. Wir befassen uns mit Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Stellung der Frau und vertreten die Position der Frauen in der öffentlichen Diskussion. Wir setzen uns ein für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen und agieren lokal, regional, national und global. Den Club Konstanz gibt es seit 1993.

Konstanz, den 27. Februar 2021