23/04/21

STADTTHEATER

ABO

JTK 12+

Farm der Tiere

Eine dystopische Fabel nach George Orwell / Regie Leandro Kees

Premiere Junges Theater Konstanz Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Dauer tba
Regie Leandro Kees
Dramaturgie Meike Sasse

Wenige Mächtige beuten viele Rechtlose aus. So auch auf der Farm des Alkoholikers Mr. Jones. Er tyrannisiert seine Tiere und hält sie wie Sklaven, ihre Futtertröge bleiben oft leer. Bis der „Alte Major“, ein angesehener Zuchteber, von einem Traum erzählt: vom Traum der Freiheit. Und dann rebellieren die Tiere. Der Aufstand gelingt. „Jones war vertrieben, und die Herren-Farm gehörte ihnen.“ 
An dieser Stelle könnte die Geschichte zu Ende sein, doch sie fängt jetzt erst so richtig an. Die Tiere haben Großes vor: Sie wollen eine Gesellschaft errichten, in der es keine Gewalt und Unterdrückung gibt. Alle Tiere sollen gleich sein. Doch dann reißen die Schweine die Macht an sich und bald schwingt wieder jemand die Peitsche. „Die Tiere draußen blickten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein, und dann wieder von Schwein zu Mensch; doch es war bereits unmöglich zu sagen, wer was war.“
Der Aufstand der Tiere in George Orwells Satire lässt sich nicht ausschließlich auf den von ihm gemeinten einmaligen historischen Tatbestand – die kommunistische Revolution von 1917 – anwenden, sondern vielmehr auf all jene Revolutionen, deren Motivationen ins Gegenteil kippen, weil die Machtmechanismen auch nach der Revolution die gleichen sind.

Aufführungen / Termine

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