Kommende pro.log Veranstaltungen:

20/11/2022

FOYER SPIEGELHALLE

pro.log: Quijote

Mit Prof. Dr. Anne Kraume (Universität Konstanz)

Don Quijote: Der Roman (1605/15) von Miguel de Cervantes gilt als der erste polyphone Roman; als solcher hat er einen enormen Einfluss auf die europäische Literaturgeschichte ausgeübt. Der Vortrag wird die Frage nach der Modernität dieses Romans nicht nur unter historischen, sondern vor allem gattungstheoretischen Gesichtspunkten beleuchten und dazu insbesondere auch auf die Rezeptionsgeschichte eingehen.

Tickets bekommen Sie über die Tageskasse!

Vergangene Veranstaltungen:

03/04/2022

FOYER STADTTHEATER

pro.log: Katharina Blum

Mit Dr. Sarah Seidel

In Bölls Erzählung geht es nicht nur um die Methoden des Boulevard-Journalismus, sie nimmt auch die Wechselwirkungen von Sprache und Gewalt in den Blick. Damit markiert Böll den Einsatzpunkt gesellschaftspolitischer Debatten, die sich in Zeiten von Social Media und Fakenews noch einmal neu stellen. Die 1974 erschienene Erzählung hat nichts an Aktualität eingebüßt, gab es doch gerade in jüngster Vergangenheit genügend Anlass zu fragen, „wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann“.

Tickets bekommen Sie über die Tageskasse!

29/05/2022

FOYER STADTTHEATER

pro.log: Königin Lear

Podiumsdiskussion mit Dr. Johannes Bruggaier, Dr. Doris Happl, Kristo Šagor, Prof. Dr. Christina Wald und Dr. Martin Windisch

Geschult in Shakespeare-Adaptionen (Schlachten! [1997], Hamlet versus Hamlet [2014]), hält Lanoye in seiner „Lear“-Bearbeitung an der Dramenform fest, doch er invertiert die Geschlechter, macht aus der Krise der Monarchie die Finanzkrise und aus Lears Wahnsinn die Demenz der Industriemagnatin Elisabeth Lear. Wieviel Shakespeare steckt noch in „Königin Lear“? Ist die Lear-Referenz nur eine Marketing-Strategie? Was bedeutet die Gender-Inversion gegenüber der frühneuzeitlichen Misogynie Lears?

Tickets bekommen Sie über die Tageskasse!

30/01/22

FOYER SPIEGELHALLE

pro.log Das Licht im Kasten

Eine Veranstaltung der Thetaerfreunde Konstanz eV.
mit Dr. Maria Kuberg

Dr. Maria Kuberg referiert über Elfriede Jelinek, ihren hintergründigen Sprachwitz, ihre Doppelbödigkeit und ihr besonderes Faible für das Oberflächliche. „Ich möchte einmal eine Modeschau machen, bei der die Frauen in ihren Kleidern Sätze sprechen. Ich möchte seicht sein“, erklärt die Nobelpreisträgerin in einem ihrer Essays.
Ihr Stück „Das Licht im Kasten“ ist eine solche Modenschau. Allerdings eine, die auch eine sehr hässliche Kehrseite hat...