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14/03/26

WERKSTATT

Die Kinder

von Lucy Kirkwood
Deutsch von Corinna Brocher

Regie Patrick O. Beck Dramaturgie Hauke Pockrandt Bühne & Kostüme Andreas L. Mayer
Mit Michaela Allendorf, Ulrich Hoppe, Jana Alexia Rödiger
Dauer ca. 1:30 h, keine Pause

Endlich können Hazel und Robin ihren Lebensabend nach der wohlverdienten Pensionierung genießen. Dafür ist das Ehepaar in ein kleines Häuschen direkt am Meer gezogen. Doch die Idylle trügt. In ihrem ehemaligen Arbeitsort, einem nahegelegenen Atomkraftwerk, hat ein Erdbeben samt Flutwelle zum Super-GAU geführt. Anstelle eines beschaulichen Ruhestandes mit auskömmlicher Rente ist ihre Perspektive nun ein Leben nahe einer Sperrzone mit Stromrationierung sowie Wasser- und Nahrungsmittelknappheit. Als dann auch noch Rose, eine Exfreundin von Robin und frühere Arbeitskollegin der beiden, mit einem gewagten Plan vor der Tür steht, droht das Lebenskonzept des Paares komplett aus den Fugen zu geraten: Rose will sich ihrer Verantwortung stellen und fordert die beiden dazu auf, sich ihr anzuschließen.

Ensemblemitglied Patrick O. Beck inszeniert Kirkwoods spannungsvollen Thriller und setzt sich mit der Frage nach Schuld und Verantwortung auseinander.

Termine und Tickets

März
Samstag, 14.03.2026 | 20 Uhr | Tickets (Premiere
Samstag, 28.03.2026 | 20 Uhr | Tickets 
Sonntag, 29.03.2026 | 18 Uhr | Tickets 

April
Samstag, 04.04.2026 | 20 Uhr | Tickets 
Donnerstag, 09.04.2026 | 20 Uhr | Tickets 
Freitag, 10.04.2026 | 20 Uhr | Tickets 
Sonntag, 12.04.2026 | 18 Uhr | Tickets 

Hier gilt das Kulturticket

Besetzung

Hazel Michaela Allendorf
Robin Ulrich Hoppe
Rose Jana Alexia Rödiger

Pressestimmen

"Ein gros­ser Reiz der In­sze­nie­rung (Re­gie: Pa­trick O. Beck, Dra­ma­tur­gie: Hau­ke Pock­randt) liegt dar­in, dass sie al­len drei Fi­gu­ren die­ser Drei­ecks­be­zie­hung glei­cher­mas­sen Raum gibt und wir so­mit die Ge­schich­te aus drei Per­spek­ti­ven er­le­ben. (...) Hier bril­lie­ren die bei­den Schau­spie­le­rin­nen, die ih­re je­wei­li­gen The­ma­ti­ken mit ei­ner Selbst­ver­ständ­lich­keit auf die Büh­ne brin­gen, die von der ers­ten Se­kun­de an sitzt. Ul­rich Hop­pe bringt mit gros­ser Läs­sig­keit und Warm­her­zig­keit ei­nen Mann auf die Büh­ne, der sich in sich zu­rück­ge­zo­gen hat." 
Veronika Fischer, Ostschweizer Kulturmagazin Saiten

"Dem Ensemble gelingt ein leises Stück, ohne Schall und Rauch, aber mit viel Empathie, sehr schön dargeboten. Es bleibt dann zum Schluss die Hoffnung, und die kann ziemlich laut sein."
Johannes Fröhlich, Südkurier

"Hierbei gelingt es (Patrick O.) Beck eindrucksvoll, den anfänglichen Sprung ins Komödiengenre, während dessen ein wahres Pointengewitter aus Boshaftigkeit und Herabsetzungen geliefert wird, bis hin zum tragischen Ernst zu meistern."
Philipp Findling, Wochenblatt

Rund ums Stück

Zukunft für Alle? 
Warum Nachhaltigkeit ohne soziale Gerechtigkeit und Teilhabe nicht funktioniert

In Kooperation mit dem Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ der Universität Konstanz und der vhs Landkreis Konstanz e. V.

In einer alternden Gesellschaft werden wichtige Entscheidungen oft ohne jene getroffen, die ihre Folgen morgen tragen müssen. Gemeinsam mit Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen und weiteren Gäst*innen diskutieren wir Fragen von Klima, Verantwortung und der politischen Wirkmacht junger Menschen. Das Gespräch wird begleitet von szenischen Lesungen aus den Stücken „Zehner“ und „Die Kinder“, die sich mit dem Thema Generationengerechtigkeit auseinandersetzen.

Preise regulär 7€ / ermäßigt 30 % auf den Vollpreis
Dauer 1:30 h

21/03/26, 19 Uhr, Spiegelhalle | Tickets

Content Note

Das Team des Theater Konstanz setzt immer wieder einen Schwerpunkt auf aktuelle Stoffe und Stücke zeitgenössischer Autor*innen. Das Verhandeln von gesellschaftlichen Konflikten ist uns wichtig und kann erlebbar machen, dass und wie unsere Wirklichkeit gemacht, hergestellt – und deswegen auch veränderbar ist. Diese Auseinandersetzung mit konfliktreichen Themen auf einer sinnlichen, gespielten Ebene kann und möchte bewegen.

Je nach persönlicher Sensibilisierung können solche Auseinandersetzungen als (zu) schmerzhaft empfunden werden. Im Sinne einer transparenten Kommunikation und im Bewusstsein darüber, dass Stückinhalte aufgrund von individuellen Erfahrungen verschieden erlebt werden, gibt es hier zusätzliche Informationen über Inhalte, die wir als sensibel einstufen. Diese Hinweise zu sensiblen Inhalten – auch Content Notes – weisen darauf hin, dass bestimmte Themen auf der Bühne verhandelt werden, die starke Reaktionen auslösen können. Ein Kritikpunkt an Content Notes ist, dass sie Teile der Inszenierung vorwegnehmen können. Im Sinne einer selbstbestimmten Entscheidung wird es im Folgenden jeder und jedem Einzelnen überlassen, die inhaltlichen Hinweise zu lesen oder nicht.
 
Die Kinder
Content Note:
 
In der Inszenierung werden übergeordnete Themen wie die Auswirkungen einer Atomreaktor-Katastrophe, Suizid, Tod und eine Krebserkrankung behandelt. Bei einer weiblich gelesenen Figur wurde eine Mastektomie (Brustamputation) durchgeführt. Die Figur trägt zudem, bedingt durch die Erkrankung, eine Perücke, die im Stückverlauf abgesetzt wird. 

Auf sprachlicher Ebene werden Kindestod, Tod von Tieren thematisiert.
Die Figuren verwenden mitunter frauenabwertende Sprache. In der Inszenierung gibt es eine Szene, in der die verbale Auseinandersetzung der Figuren in physische Gewalt umschlägt.

In einer Szene wird Stroboskop-Licht eingesetzt, das eine Belastung für lichtempfindliche Personen darstellen kann.

Theater Konstanz
© Milena Schilling
Theater Konstanz
© Milena Schilling
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© Milena Schilling
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